Mai

24

Die nächste Etappe soll uns an Chios entlang nach Norden bringen, um den Tag darauf den Schlag nach Lesvos erträglich kurz zu halten. In Erwartung von Gegenwind und auch, um das Segel einmal zu testen haben wir den Kutterstag mit dem knallorangen Sturmsegel angeschlagen. Bilder davon kann ich nicht liefern. Wohl vergessen aber auch wohl zu peinlich, da der Wind wahrlich nicht annähernd ein Sturmsegel rechtfertigt. Zwecks Besorgung machen wir Kurzstation in Chios-Hafen. Hier kommt auch wieder das Vorstag samt Segel runter. Am Nachmittag geht es unter normalen Segeln weiter nordwärts zur Bucht mit dem Dorf Lakanda. Hier räumen wir beim längsseits Anlegen fast einen Trockenrost mit einigen Oktopussen ab. Der herbeieilende Kellner verhindert das Malleur und wir kehren zum Dank bei ihm abends ein. Continued…

Mai

20

Irgendwann ist auch genug mit Leerlauf. Da der Weg hoch bis Chios für einen Tagestörn etwas lang ist und wir auch mit wenig Wind rechnen, fahren wir an diesem Tag auf die entgegengesetzte Seite der Insel Samos bis nach Karlovasi. Von hier aus wird es dann für den morgigen Tag eine angenehme Entfernung. Continued…

Mai

15

Wir haben nur einen kurzen Weg zur Bucht Partheni auf Leros. Gegen den auffrischenden Wind motoren wir die ganze Strecke. Per Telefon müssen wir erfragen, wo wir denn festmachen sollen, da die Plätze am Pier stark begrenzt sind. Eine, der vor der Einfahrt platzierten Bojen soll unser Ziel sein. Den Tampen in die entsprechende Öse einzufädeln ist bei mehr als 30kn Wind kein leichtes Unterfangen, aber meinem 1 O gelingt dies selbstverständlich. Allerdings verlassen Steffi die Kräfte beim Versuch das Schiff bei dem Wind zu halten. Continued…

Mai

7

Die sehr schöne Zeit auf Nisirios noch im Sinn heißt es Abschied nehmen, auch von dem netten und lustigen Barbesitzer alias Mopedvermieter alias Sirtakieintänzer. Der Weg führt uns zu der großen Insel Kos, wo wir uns leider von unseren lieben Freunden Olli und Conny verabschieden müssen, da morgen ihr Flieger gen Heimat geht. Die meiste Zeit muss der Diesel uns helfen aber kurz vor dem Hafen können wir noch einmal für 3-4 Seemeilen die Avalon etwas auf die Seite legen. Heftiger Wind ist den beiden erspart geblieben, wobei ich bei Conny das Gefühl hatte, sie wäre dem nicht abgeneigt gewesen ;-). Continued…

Mai

1

Nach unserer Ankunft in Marmaris wird sofort unser Boot gründlich inspiziert. Die von unseren Aufpassern Erika und Hermann beaufsichtigten Arbeiten scheinen sehr gut verlaufen zu sein. Gerne machen wir es uns auf unserer zweiten Heimat wieder gemütlich. Bis zur Abfahrt am Dienstag ist noch viel zu tun. Unter anderem müssen auch die mitgebrachten neuen Ausrüstungsteile montiert werden. Barograph und Schiffsarmaturen finden ihren neuen Platz. Continued…

Apr

14

Nur noch eine Woche ! So richtig können wir es auch noch garnicht genießen, denn es gibt jede Menge zu erledigen. Steffi´s Visum für die Türkei haben wir gerade bekommen, damit steigt natürlich auch die Vorfreude auf alles, was uns in Marmaris erwartet. Laut unseren Babysittern vor Ort ist die Avalon in bester Verfassung und zerrt schon an den Trossen, denn sie will wieder los 😉 . Hier wartet noch ´ne Menge Papierkram, wir müssen packen und uns von einigen verabschieden, die uns die nächsten 3 Monate vermissen werden.

Nov

10

jens-26-von-27Bevor wir den Rückweg nach Marmaris antreten machen wir für einen Tag einen Abstecher in die Wall Bay. Außer uns sind hier noch einige Gäste, so dass es noch einen geselligen Abend mit Unterhaltung gibt. Premiere für uns ist am folgenden Morgen zu sehen, wie ein Kalamar vom Steg aus geangelt wird. Continued…

Nov

3

jens-21-von-27

Jens´s Taxi kommt erst gegen 21.30h an, als das Marinarestaurant schließt. Also wird das Essen „to go“ eingepackt und an Bord verzehrt. Nach einer ersten Einweisung gibt’s noch nen Schlummertrunk und ab in die Koje. Gegen Mittag nach dem Einkauf geht es los Richtung Bozzukale, denn diesen netten Platz wollen wir Jens gerne zeigen. Der Wind setzt gegen Abend von Süden also von vorne an. Deshalb ankern wir abermals in der Ciftlik Bucht. Doch diesmal haben wir die ganze Nacht ordentliche Böen und sind froh den Anker optimal eingefahren zu haben. Continued…

Okt

21

mevluet-15-von-16

Am Folgetag wollen wir nachdem Steffi die hiesige Hafenmasseuse besucht hat den seltenen Ostwind nutzen um eventuell die Bucht Bozzukale 85 Sm entfernt zu erreichen. Dort würden wir dann die Crew der TONIC, uns bekannt vom Frühling, treffen können. Bei anfänglich 15 bis 20 kn Wind von achtern scheint uns dies auch nicht unmöglich. Doch je länger wir fahren wird der Wind immer mehr. Eine kurze Pause der starken Böen nutzen wir um in den Wind zu gehen und das Groß zu reffen. Den Versuch per Hand das Großsegel zu halten werde ich mir in Zukunft verkneifen. Brandblasen vom Tampen sind nicht sehr schön. Bei Böen von 35kn wird Steffi die Sache zu unheimlich und wir beschließen die Nacht nicht durch zu segeln, sondern Kurs auf die Coldwaterbay zu nehmen. Nachdem wir die Abdeckung der Küste erreicht haben wird die Sache auch schon wieder angenehmer. Continued…

Okt

10

mevluet-10-von-16

Am folgenden Tag steht Sightseeing in Antalya auf dem Plan. Mit einer Dolmusch (Sammeltaxi, Kleinbus) geht es über 1 ½ Std für die 14km in die Altstadt. Nun bei Tage ist es auch sehr schön dort und man kann die Gebäude genauer betrachten. Das Antalya aber ein Muß auf jeder Reise sein sollte, können wir nicht bestätigen. Aber die Hitze in der Stadt tut vielleicht ihr übriges am allgemeinen Empfinden. Continued…