Feb

5

Hier noch ein paar Bilder zu unserem gestrigen Barbeque. Uns gefällt dieser Ankerplatz so gut, dass wir noch eine Nacht dranhängen. Mit dem Dinghi fahren wir zu der anderen nahe gelegenen Insel, um ein wenig zu schnorcheln. Schildkröten und ein paar nette Fische sowie Seesterne und Korallen kriegen wir dort zu sehen. Weiter hinaus zum vorgelagerten Riff wäre eine sinnvolle Option, um mehr und größeren Fisch zu sehen. Aber irgendwie fehlt uns die Motivation dazu. Continued…

Jan

31

Am Morgen heißt es dann: Einklarieren. Bootsnachbarn geben den Tipp, nicht vor 10 Uhr dort zu sein, denn dann haben die Beamten viel zu tun mit den Kreuzfahrtschiffen, die jeden Tag kommen und gehen. Wir fahren also gemütlich mit dem Dinghi in den alten Hafen bis zu einem Anleger für Beiboote. Die Navigation auf See klappte ja recht gut, immerhin haben wir es bis Barbados geschafft. An Land haben wir so unsere Probleme. Mit immensen Umwegen schaffen wir es dann jedoch zum Immigration Office and Customs. Continued…

Jan

26

Wir verlassen die Bucht von Mindelo und fahren unter Motor, da wir wieder Wasser machen müssen, südlich der Insel Santa Antao in Richtung Karibik. Anfänglich haben wir starken Wind in dem Kanal zwischen den Inseln. In der Abdeckung von Santa Antao ist der Wind dann fast weg kommt dann aber mit Macht zurück. Wir hatten alles für eine Passatsegelstellung vorbereitet, müssen aber schnell erkennen, dass wir bei starkem Nordostwind nur unter Fock auf Backbordbug fahren können. Continued…

Jan

25

Bevor wir in der Marina von Mindelo anlegen können, müssen die ausgebaumten Spinnakerbäume wieder befestigt, alle Leinen klar gemacht sowie Festmacher und Fender vorbereitet werden. Dazu fahren wir im Ankerfeld vor der Marina auf und ab. Hier liegt so mancher Seelenverkäufer wohl schon einige Jahre. Hier ist der letzte Absprung Richtung Karibik und nicht alle schaffen den. Das Marinapersonal gibt uns das okay für einen Liegeplatz. Continued…

Jan

9

Wir sind nun glücklich und gesund auf den Kapverden eingetroffen. Unterwegs hatte ich Gelegenheit die vergangenen Monate, die Zeit der Vorbereitung für diesen Törn, Revue passieren zu lassen. Eigentlich begann dieser Abschnitt schon im Jahr 2021 als wir uns entschlossen, die Atlantiküberquerung um 1 Jahr zu verschieben. Dennoch machten wir 4, Jens, Roy, Uwe und ich, damals noch einen Probetörn zur Übung unserer Fähigkeiten. Dies fand im Dezember statt und wir hatten kaum Wind für unsere praktischen Übungen. Daher wurde beschlossen in 2022 intensiver gemeinsame Fahrten zu machen, bei mehr Wind in den Sommermonaten.

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Jan

2

Sylvester auf den Kanaren und schon geht´s los. Vorbereitungszeit gab es zwar jede Menge und doch wird es zum Schluß wieder hektisch.

Aber der Reihe nach. Geplant hatten wir seit Monaten mit 4 Mann Besatzung. Auch bei dem Törn als Generalprobe im November waren alle dabei.
Allerdings zeichnete sich da schon ab, dass Roy aus gesundheitlichen Gründen leider nicht dabei sein wird. Seit dem 27.12. sind wir jetzt zu dritt an Bord in
der langjährigen Marina Rubicon auf Lanzarote. Finale Reparaturen und Installationen müssen durchgeführt werden. Wir haben jetzt sogar eine Waschmaschine an Bord.
Der Mechaniker der Marina hat soeben das Boot verlassen nachdem er den Motor noch einmal richtig ausgerichtet hat.

Wir wissen, dass längst noch nicht alles optimal geregelt werden konnte. Bis zu den Kapverden sind es ca. 6 Tage. Unterwegs sollte genug Zeit sein, Dinge abzuarbeiten bzw. eine letzte
to do Liste zu erfassen, die in Mindelo (Kapverden) umzusetzen ist.

In 30 Minuten kommen die Freunde, welches uns zum Abschied zuwinken wollen. Nadja und Klaus werden mit ihrer Crew auf der Carpe Diem übermorgen in See stechen und in Mindelo werden wir sie hoffentlich wieder sehen. Die Aufregung steigt und es reicht hier und heute nicht für mehr. Passende Bilder werden nachgeliefert. Bis nächste Woche……

Sep

10

Die Vorhersage mit einigen Tagen schwächerem Wind aus mehr ostnordöstlichen Richtungen gibt uns Hoffnung, den kaum mehr erwarteten Törn nach Madeira unternehmen zu können. Aufproviantiert starten wir bei der ersten Dämmerung am Sonntagmorgen, dem 28.8. Auf Höhe des Leuchtturms am Südwestkap von Lanzarote entscheidet sich meistens, ob man die geplante Reise wagen möchte. Continued…

Aug

25

ja, es ging weiter ! Unsere Rückfahrt von La Palma nach Lanzarote mit dem nur bedingt einsatzbereiten Motor verlief total problemlos und hat sehr viel Spaß gemacht, da wir bei moderaten Winden, die meiste Zeit bei leichtem Vorwind- oder Halbwindkursen, die Strecke flott ohne Einsatz des Diesels meisterten.

Die Werft in Rubicon nahm sich schon bald des defekten Turbo an. Nach 2 Tagen und gegen geringes Geld war er gereinigt und wieder instandgesetzt. Hätten wir das alles vorher gewusst, wäre unsere geplante Reise zu den Azoren und Spanien möglich gewesen. Nun allerdings hatten wir schöne Momente auf La Palma und jetzt viel Zeit für Erledigungen an Bord und zuhause. Kurz vor dem geplanten und gebuchten Rückflug nach Deutschland infizierte sich Steffi an Corona. Zumal einige Dinge zuhause zu erledigen waren und ich mich auf einem kleinen Boot sicherlich auch angesteckt hätte (somit sich die Abreise abermals verschoben hätte), kamen wir zum Ergebnis, dass Steffi sich an Bord kurieren sollte und ich den Flug antrete.

Mit der Hoffnung auf ihre schnelle Genesung aber auch einem blöden Gefühl bestieg ich allein das Taxi und später das Flugzeug nach Münster.

1 Woche später konnte ich Steffi dann in Hamburg am Flughafen abholen. Die Zeit daheim war schön aber auch schnell vorüber. Mit allerhand Schiffszubehör im Gepäck flogen wir schon 5 Wochen später wieder nach Lanzarote.

Unsere Servicebatterien haben zwischenzeitlich ihren Dienst aufgege und mussten ersetzt werden. Der Werftelektriker Valentino installierte zudem noch unseren Hochleistungsregler und einen B2B Charger für die Bugbatterie. Wir hoffen, dass wir dadurch bessere Ladezeiten unserer Batterien während der Motorfahrt erhalten.

Einen ersten Versuch gegen die vorherrschende Windrichtung nach Madeira zu segeln gaben wir schnell auf. Unsere Freunde Nadja und Klaus waren schon vor 2 Wochen dorthin gestartet und schreiben uns, wie schön es doch da ist. Sobald ein Wetterfenster es hergibt wollen wir es wieder probieren, denn unsere geliebten Ankerbuchten hier, werden auf die Dauer doch eine wenig langweilig.

Jun

21

Der angekündigte Motorspezialist ist zwar sehr nett und sehr reinlich, da er unsere mit Öl vollgespritzte Motorbilge säubert, allerdings wenig erfolgreich. Die Diagnose von ihm, der Turbo würde festsitzen, kenne ich schon selber. Die Lösung des Problems wird wohl der Austausch des Turbos sein, was 2020 schon einmal vorgeschlagen wurde und vom Motorhersteller Volvo Penta als Kulanzaktion unter Stellung der Teile auch mitgetragen werden sollte. Continued…

Mai

30

In Santa Cruz genießen wir das Stadtleben, da schon so lange her. Im Café sitzen und Leute beobachten, Steffi will ausgiebig Shoppen und abends gehen wir lecker essen. Da ich mich mit meinen altersschwachen Latschen mächtig auf den Bart lege und die danach gänzlich kaputt sind, habe ich nun auch was zum Shoppen. Continued…