Sep

10

Die Vorhersage mit einigen Tagen schwächerem Wind aus mehr ostnordöstlichen Richtungen gibt uns Hoffnung, den kaum mehr erwarteten Törn nach Madeira unternehmen zu können. Aufproviantiert starten wir bei der ersten Dämmerung am Sonntagmorgen, dem 28.8. Auf Höhe des Leuchtturms am Südwestkap von Lanzarote entscheidet sich meistens, ob man die geplante Reise wagen möchte. Continued…

Aug

25

ja, es ging weiter ! Unsere Rückfahrt von La Palma nach Lanzarote mit dem nur bedingt einsatzbereiten Motor verlief total problemlos und hat sehr viel Spaß gemacht, da wir bei moderaten Winden, die meiste Zeit bei leichtem Vorwind- oder Halbwindkursen, die Strecke flott ohne Einsatz des Diesels meisterten.

Die Werft in Rubicon nahm sich schon bald des defekten Turbo an. Nach 2 Tagen und gegen geringes Geld war er gereinigt und wieder instandgesetzt. Hätten wir das alles vorher gewusst, wäre unsere geplante Reise zu den Azoren und Spanien möglich gewesen. Nun allerdings hatten wir schöne Momente auf La Palma und jetzt viel Zeit für Erledigungen an Bord und zuhause. Kurz vor dem geplanten und gebuchten Rückflug nach Deutschland infizierte sich Steffi an Corona. Zumal einige Dinge zuhause zu erledigen waren und ich mich auf einem kleinen Boot sicherlich auch angesteckt hätte (somit sich die Abreise abermals verschoben hätte), kamen wir zum Ergebnis, dass Steffi sich an Bord kurieren sollte und ich den Flug antrete.

Mit der Hoffnung auf ihre schnelle Genesung aber auch einem blöden Gefühl bestieg ich allein das Taxi und später das Flugzeug nach Münster.

1 Woche später konnte ich Steffi dann in Hamburg am Flughafen abholen. Die Zeit daheim war schön aber auch schnell vorüber. Mit allerhand Schiffszubehör im Gepäck flogen wir schon 5 Wochen später wieder nach Lanzarote.

Unsere Servicebatterien haben zwischenzeitlich ihren Dienst aufgege und mussten ersetzt werden. Der Werftelektriker Valentino installierte zudem noch unseren Hochleistungsregler und einen B2B Charger für die Bugbatterie. Wir hoffen, dass wir dadurch bessere Ladezeiten unserer Batterien während der Motorfahrt erhalten.

Einen ersten Versuch gegen die vorherrschende Windrichtung nach Madeira zu segeln gaben wir schnell auf. Unsere Freunde Nadja und Klaus waren schon vor 2 Wochen dorthin gestartet und schreiben uns, wie schön es doch da ist. Sobald ein Wetterfenster es hergibt wollen wir es wieder probieren, denn unsere geliebten Ankerbuchten hier, werden auf die Dauer doch eine wenig langweilig.

Jun

21

Der angekündigte Motorspezialist ist zwar sehr nett und sehr reinlich, da er unsere mit Öl vollgespritzte Motorbilge säubert, allerdings wenig erfolgreich. Die Diagnose von ihm, der Turbo würde festsitzen, kenne ich schon selber. Die Lösung des Problems wird wohl der Austausch des Turbos sein, was 2020 schon einmal vorgeschlagen wurde und vom Motorhersteller Volvo Penta als Kulanzaktion unter Stellung der Teile auch mitgetragen werden sollte. Continued…

Mai

30

In Santa Cruz genießen wir das Stadtleben, da schon so lange her. Im Café sitzen und Leute beobachten, Steffi will ausgiebig Shoppen und abends gehen wir lecker essen. Da ich mich mit meinen altersschwachen Latschen mächtig auf den Bart lege und die danach gänzlich kaputt sind, habe ich nun auch was zum Shoppen. Continued…

Mai

18

Die Tage und Wochen in Rubicon fliegen nur so dahin. Wir sind auch nicht wirklich produktiv beim Abarbeiten der Todo Liste. Angenehme Abwechslungen werden auch zu gerne angekommen. Für einige (5)Tage legen wir uns in die Papagayo-Bucht vor Anker und genießen die Stille und das Baden in dem doch recht kühlen Wasser dort. Als unsere frischen Lebensmittel zur Neige gehen fahren wir die 2 Sm zurück in den Hafen, um dort prompt die Aufforderung von Nadja und Klaus zu hören, bei dem schönen Wetter doch mit raus in die Ankerbucht zu kommen. Continued…

Apr

23

Mit Verwunderung haben wir festgestellt, dass wir keine Berichte über den Herbst letzten Jahres hier eingestellt hatten. Aber ihr habt auch nicht viel verpasst. Alle Orte, an denen wir waren, kennt ihr schon aus früheren Berichten. Auch Beschreibungen unserer kulinarischen Erlebnisse und Chillmomente bringen euch nicht so viel, da sich vieles ähnelt. Erwähnenswert ist allerdings derTörn mit unseren lieben Freunden Nadja und Klaus. Continued…

Jul

26

Bis wir am 27.7. wieder nach Hause fliegen, um uns impfen zu lassen, freuen wir uns auf ein paar schöne Tage mit meiner Tochter Luca. Wir fahren in die Marina von Arrecife, da sie hier am Flughafen ankommen wird. Ein erschwingliches Mietauto zu bekommen, erweist sich als sehr schwierig. Steffi wird fündig, somit können wir Luca damit etwas die Insel zeigen. Wir fahren abermals zum Strand nach Famara, wo wir bei starker Brandung und Wind die Künste der Kiteboarder bewundern. Continued…

Jul

6

Wenn man wie wir den Hafen von San Sebastian auf La Gomera verlässt und den Weg gen Osten einschlägt muss man mit starken Winden und Wellen aus Nord rechnen. Die sogenannte Düse, welche auf den kanarischen Inseln regelmäßig im mittleren und südlichen Teil der Abstände zwischen 2 Inseln auftritt, erreicht zwischen 15 und 25kn Geschwindigkeit addiert zu den sonst vorherrschenden Windgeschwindigkeiten. Die Düse zwischen La Gomera und Teneriffa zählt zu den berüchtigsten. Continued…

Jun

15

…wird Silbo genannt. Dies ist eine anerkannte Sprache aus Pfeiflauten und wird kulturell von Europa gefördert und an hiesigen Schulen gelehrt. Die Guanchen nutzten sie früher um über große Strecken zu kommunizieren. Zudem ist La Gomera berühmt für die alljährlich stattfindende Ruderregatta von La Gomera nach Antigua in der Karibik. Ausgetragen vom Whiskeyhersteller Talisker setzen sich 2er Teams in kleine Ruderboote, um in mehreren Wochen über den Atlantik zu rudern. Continued…

Mai

31

…so bezeichnete man vor der Zeit von Kolumbus die Insel El Hierro. Hier, am damals westlichsten bekannten Punkt der Erdkugel (sorry : -scheibe), hörte für die alten Seefahrer die Landmasse auf. Bis zum Zeitpunkt, als der Nullmeridian nach Greenwich verlegt wurde, verlief er durch das Westkap von El Hierro. Man kann also sagen, wir sind am „alten Arsch der Welt“. Aber der Reihe nach. Continued…

Mai

22

Nun sind wir schon seit über 2 Wochen auf La Palma. Dass wir es hier so lange aushalten, liegt zum einen daran, dass der Wind für die Weiterfahrt nach La Gomera oder El Hierro bislang stets zu heftig war. Zum anderen gefällt es uns hier aber auch außerordentlich gut. Nicht umsonst ist der Spitzname von La Palma ja auch Isla Bonita. Tazacorte, unser aktueller Liegeplatz, ist an der Westküste und deshalb windabgewandt. Hier ist es absolut ruhig, und das betrifft nicht nur das Wetter. Continued…

Mai

8

Der Aufenthalt, in der uns schon bekannten Marina Santa Cruz, verläuft unspektakulär aber auch sehr entspannend. Im Grunde wird der diesjährige Trend fortgesetzt: wir leben mehr unsere Freizeit, als das wir möglichst viel erleben wollen. 5 Tage, an denen wir etwas Bootspflege machen, shoppen, faulenzen, mit unserem Nachbarn Pierre schnacken und gemütlich Leckereien in den Lokalen der Stadt probieren. Continued…

Mai

2

Wie geplant bleiben wir noch ein paar Tage in Gran Tarajal und freunden uns mit immer mehr Stegnachbarn dort an. Es entwickelt sich zu einer geselligen Runde Menschen aus vielen Ländern. Neben dem Belgier und der katalanischen Familie von Joël sind da noch ein Holländerpärchen, ein Brasilianer (mit Kätzchen und Freundin) und ein paar Spanier. Es wird geangelt, mit ´nem Dinghi im Hafen gesegelt und viel gelacht. Sobald beschlossen ist, dass der Fang des Tages nun auch abends verspeist werden soll, geht es an die Vorbereitungen. Continued…

Apr

26

Nachdem Familie Hartl nun wieder abgereist ist, wollen wir auch weiter zu anderen Inseln auf diesem Archipel. Zunächst aber ist eine neue Batterie für den Antrieb des Bugstrahlruders und der Ankerwinch fällig. Bei Belastung geht die bisherige mächtig in die Knie und das Bugstrahlruder hat kaum Wirkung. In Arrecife werden wir fündig und einen Tag später wollen wir Richtung La Palma starten. Diese Insel liegt am weitesten im Nordwesten und über210 Sm entfernt. Bei den vorhergesagten Winden um 4-6 Bft aus Nordost werden wir etwa 40 Std brauchen und entscheiden uns abends aufzubrechen, um am übernächsten Tag gegen Mittag, in dem uns fremden Hafen einlaufen zu können. Continued…

Apr

12

Inzwischen sind wir schon seit über 3 Wochen auf Lanzarote. 4 Tage lang geniessen wir nun den herrlichen Ankerplatz Playa Francesa auf La Graciosa, einer kleinen Insel nördlich von Lanzarote. In dieser weitläufigen Bucht im Süden der Insel, gegenüber der hohen Steilküste Lanzarotes, des Mirador del Rio, sind außer uns nur 4 andere Boote und tagsüber einige Touristen an den tollen Sandständen. Wir wollen noch mindestens bis Mittwoch bleiben, uns an den Strand legen, Stand up Paddlen oder einfach nur auf dem Boot sitzen und lesen oder eben nix tun. Denn hier gibt es auch sonst nicht viel. Samstag sind wir vom Strand die knapp 3 Kilometer bis in den kleinen Fährort Caleta del Sebo gelaufen, weil Steffi´s Bruder Christoph samt Familie mit der Fähre dort ankamen.

Continued…

Sep

25

Vor dem anberaumten Krantermin sind wir noch ein zweites Mal in die schöne Bucht vor Lobos zurückgekehrt, da unsere Freunde aus Gran Canaria nun auch da ankommen. Nadja und Klaus mit der „Carpe Diem“ sowie Christian mit der „Pi“ sind wie auch wir ganz angetan und verbringen gemeinsam nette Stunden auf dem einen oder anderen Schiff. Continued…

Sep

8

Bevor wir beim richtigen Wetterfenster hinüber nach Fuerteventura segeln, nutzen wir die Tage unter anderem für einen weiteren Ausflug. An der eher uninteressanten Ostküste der Insel geht es auf der Autobahn in den Süden nach San Augustin und Maspalomas, die Hochburgen des Tourismus auf Gran Canaria. Continued…

Aug

31

Wir verbringen noch ein paar Tage auf Teneriffa. Santa Cruz, unsere Hafenstadt sehen wir uns etwas genauer an und entdecken einige wirklich nette Ecken. Auch auf den Teide fahren wir noch einmal, nachdem wir online Tickets für die Seilbahn erstanden haben. Continued…

Aug

15

Wir verbringen noch ein paar Tage mit Bootspflege und Entspannen auf Lanzarote. Ein kurzer Check des Motors und der Segel auf dem 1 Sm-Trip bis in die Papagayo-Bucht, ist dann auch kürzer als geplant, da es dort sehr windig ist und die Wellen das Ankern ungemütlich machen. Nach fast 2 Wochen legen wir dann endlich ab Richtung Westen. Teneriffa, 130 Sm entfernt, soll die nächste Station sein. Auf der kompletten Strecke haben wir 17-25kn Wind aus NNE, also Halbwind und die 1,5- 2m Welle genau von Steuerbord. Continued…

Aug

5

Wir sind nun doch auf den Kanaren. Eigentlich war geplant schon im April und Mai die Kanarischen Inseln zu besegeln. Dies fiel aufgrund des Ausbruchs der Corona-Epidemie dann aber aus. Ende Februar war ich auf der Avalon, um das Unterwasserschiff zu reinigen und andere Arbeiten am Boot zu machen. Continued…

Nov

14

Für die 230 Sm bis nach Lanzarote kalkulieren wir ca. 44 Stunden Fahrtzeit. Um nicht in der Dunkelheit, im uns unbekannten Revier anzukommen, legen wir gegen halb drei Uhr nachmittags ab. Wir haben Segelwind aus West und können daher nur parallel zur Küste vorankommen. Nachdem wir schon sehr weit nach Süden von der Idealroute abgewichen sind, kommt der Diesel zum Einsatz, zumal der Wind auch immer mehr nachlässt. Continued…

Nov

4

Für das Ende unserer diesjährigen Reise haben wir uns noch ein paar Highlights vorgenommen. Wir mieten für eine Woche einen Datca Logan, der uns viele Kilometer durch Marokko bringen soll. Zuvor muss aber noch Abschied genommen werden von Kevin und Glen. Dies fällt etwas feucht fröhlicher aus, weshalb sich unsere Abfahrt um einen weiteren Tag verschiebt. Auf dem Weg nach Marrakesch machen wir in dem Städtchen Taroudannt unseren Mittagsstopp. Continued…

Okt

25

Die Einfahrt in den Hafen von Rabat ist wie bei fast allen marokkanischen Häfen an der Atlantikküste eine heikle Angelegenheit wenn auflandiger Wind herrscht oder eine hohe Dünung von draußen auf die Küste steht. Fast alle Einfahrten hier drohen zu versanden, haben aber zumindest eine Barre in der Einfahrt, bei der dann die hohen Wellen brechen. Nach einer an Wind armen Nacht, kommen wir gegen Mittag vor Rabat an. Continued…

Okt

17

Da Malaga nur ungern Sportboote beherbergt und dann ordentliche Preise aufruft, segeln wir auf Anraten anderer Segler nach Fuengirola, südwestlich der Provinzhauptstadt. Von hier aus fährt alle 20 min eine S-Bahn für kleines Geld nach Malaga. Continued…

Okt

6

Am Morgen werden wir wach bei schönstem Sonnenschein und glatter See. Die offene Bucht, in der wir liegen macht einen ruhigen und idyllischen Eindruck. Schmucke Wohnhäuser von besser Betuchten sind an die Hänge gebaut mit schönem Blick auf die fernen Berge. Doch die Idylle wärt nicht lange, denn da kommt mit lautem Motorgeräusch ein Rennboot mit Monowasserskifahrer hinten dran auf unseren Ankerplatz zu. Continued…